
Verkehrsinsel unter einbeziehung taktiler Leitsysteme
Bodenindikatoren müssen mit dem Blindenlangstock gut zu ertasten sein. Rippenstrukturen sollen und Noppenstrukturen müssen auch mit den Füßen deutlich wahrnehmbar sein. Bodenindikatoren müssen daher eine erhabene Reliefstruktur aufweisen.

Gemäß den Empfehlungen des Landes NRW aus dem Jahr 2009 bieten wir Ihnen daher unsere neuen Rippen- und Noppenplatten im Format 30/30/8 cm an.
Zusätzlich bieten wir Ihnen unsere neuen Querungshilfen, ebenfalls nach Empfehlung des Landes NRW, an.
Rippenplatten
Rippenstrukturen werden zur Anzeige der Gehrichtung in Leitstreifen oder Richtungsfeldern oder in Auffindestreifen zur Anzeige von Zielen im Gehbereich (z.B.: für Blindenleitsysteme, seitlich gelegene Ein- und Zugänge, für Haltestellen), Einstiegspunkte und als Sperrfeld (bei getrennten Querungen) verwendet.

Rippenplatten 30/30/8 cm gemäß Empfehlung des Landes NRW, hier mit 5 Rippen


Noppenplatten
Noppenstrukturen sind in der Regel dort einzusetzen, wo eine „erhöhte Aufmerksamkeit“ von blinden oder sehbehinderten Menschen auf ihrem Weg gefordert wird (z.B. Warnung vor Hindernissen, Niveauwechsel, Anzeige von Richtungswechsel oder Abzweigungen im Leitsystem, Anzeige von Querungsstellen über).
Um die Unterscheidbarkeit zur Rippenstruktur zu gewährleisten, sind die Noppen nicht in Reihen parallel zu den Rippen sondern diagonal angeordnet werden, d.h. unter 45° bzw. mit einem Versatz von 0,5 a.
Die Noppen von Bodenindikatoren können als Kegelstümpfe oder Kugelkalotten ausgebildet werden.

Noppenplatte 30/30/8 gemäß Empfehlung des Landes NRW


Rippen- und Noppenplatten für den Bereich Köln-Bonn:

Gegossene Orientierungsplatten mit Kegelstumpf bzw. 6 Rippen.

Rippenplatten 30/30/8 cm in anthrazit, Stadt Köln
Auch Sonderausführungen wie hier in gelb sind möglich, Kölner Verkehrsbetriebe
Rillenplatten 30/30/8 cm im Sonderfarbton grün, Stadt Düsseldorf
Weitere bewährte Systeme:
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